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Aktuelles

  • Sprechstunde für Studierende bei Frau Professorin Martin
    Die Sprechstunde für Studierende bei Frau Professorin Martin findet im Wintersemester 2018/2019...[mehr]

Forschung

Die Forschungsaktivitäten der Abteilung konzentrieren sich aktuell auf die Bereiche somatoforme Störungen und funktionelle körperliche Beschwerden, Körperdysmorphe Störung, Angsterkrankungen und Traumafolgestörungen. Dabei werden sowohl grundlegende Störungsprozesse als auch klinisch-psychologische Interventionen bei diesen Krankheitsbildern untersucht.
In laufenden Studien beschäftigen wir uns mit folgenden Themen:

1.) Die Körperdysmorphe Störung äußert sich bei den Betroffenen in einer intensiven Beschäftigung mit einem nicht oder nur leicht vorhandenen Defekt im äußeren Erscheinungsbild. Das Störungsbild geht mit erheblichen Belastungen und Beeinträchtigungen in der Ausübung alltäglicher Rollenfunktionen einher. Zur Behandlung von Personen mit Körperdysmorpher Störung und von Personen mit aussehensbezogenen Sorgen (subklinsche Ausprägung) haben wir ein therapeutisch begleitetes internetbasiertes Programm entwickelt. Im Rahmen des imagin Projekts soll das Programm für beide Zielgruppen hinsichtlich seiner Wirkung und Wirksamkeit evaluiert werden. Das Programm wird in einer Kooperation mit dem StudiCare Projekt der FAU Erlangen Nürnberg und der Universität Ulm angeboten. In gegenwärtigen Projekten (z. T. in Kooperation mit dem Universitätsklinikum Erlangen) befassen wir uns darüber hinaus spezifisch mit kognitiv-affektiven Faktoren, die nach aktuellen Erklärungskonzepten für die Ausbildung und Aufrechterhaltung der Störung verantwortlich sein sollen.

2.) Im Rahmen eines Forschungsprojektes zum Thema „Informationsverarbeitung bei körperlichen Beschwerden“ sollen mittels psychophysiologischer Messmethoden sowie Selbstbeurteilung Zusammenhänge zwischen Körpersymptomen und verschiedenen psychologischen Variablen (z. B. Emotionsregulation, Krankheitsangst, Herzratenvariabilität) untersucht werden.

3.) Im Rahmen eines Forschungsprojektes zur Behandlung somatoformer Beschwerden wird die kognitive Verhaltenstherapie (KVT) mit einer neuen Therapieform (ENCERT) verglichen, welche die bewährten Methoden der Verhaltenstherapie und Techniken zur Regulation aversiver Emotionen integriert.

4.) Im Bereich chronischer körperlicher Beschwerden, die nicht durch eine spezifische organische Krankheit erklärt werden können, werden Faktoren untersucht, welche zur Symptomwahrnehmung beitragen. Untersucht wird beispielsweise aktuell die Rolle von Interozeption und von subjektiven Krankheitskonzepten.

5.) Im Bereich der Traumafolgestörung wird insbesondere untersucht, welche Folgen akuter Traumatisierung einen Beitrag zur Entwicklung einer PTBS leisten und welche Interventionen geeignet sind, die Chronifizierung der Symptomatik zu verhindern.

In den beschriebenen Bereichen werden regelmäßig Master- und Bachelorarbeiten angeboten. Bei Interesse nehmen Sie bitte Kontakt zu uns auf.